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Heil-Yoga® nach Maria Dieste

Yoga zur Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele und für Menschen mit körperlichen Beschwerden.

Nicht immer ist es aufgrund von körperlichen Beschwerden für jeden möglich, einen regulären Yogakurs zu besuchen, denn körperliche Beschwerden erfordern häufig besondere Aufmerksamkeit und eine gezielte Übungspraxis. Heil-Yoga bietet hier als effektive Hilfe zur Selbsthilfe Unterstützung zur Gesunderhaltung.

 

Kleingruppenkurse  Heil-Yoga® : 

Heil-Yoga® für die Gelenke (nach Maria Dieste)

Arthrose ist eine häufige Erkrankung des Alters. Doch auch immer mehr junge Menschen sind betroffen. Ein Unfall, eine angeborene Fehlstellung, Übergewicht, Gelenkentzündungen sowie bestimmte Stoffwechselerkrankungen können Ursachen einer Arthrose darstellen. Vor allem die großen Gelenke des Körpers wie Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen und Handgelenke zeigen dann die für  eine Arthrose typischen Symptome. Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen  dazu, dass Betroffene sich kaum noch bewegen – doch genau das sollte man tun, gezielte Übungen helfen den Gelenken eine Schmiersubstanz abzusondern, sozusagen ein Gleitmittel, und hilft so für reibungslose Beweglichkeit und trägt auch dazu bei, den Knorpel zu nähren.

In diesem Kurs erhalten Sie effektive Hilfe zur Selbsthilfe bei Beschwerden insbesondere im Bereich der Schultern, Hüfte,  Illiosakralgelenk und Knie. Durch gezielte Übungen werden die Gelenke mobilisiert sowie die umliegende Muskulatur gekräftigt. Es wird gelenkschonend im Stehen, Sitzen und Liegen geübt.

 

  

Kraft aus der Mitte (aus dem Heil-Yoga® nach Maria Dieste) 

Ein Yoga Kurs, der den Einsatz der tiefsten Beckenmuskulatur zur Grundlage  hat. Eine anatomisch korrekt trainierte Beckenmuskulatur bietet Ihnen:

  • Kraft und Elastizität für eine schwache Blase
  • Gelenk-Beweglichkeit für Hüfte und Knie durch Beckenkraft
  • Kraft und Stabilität aus dem Becken für eine gesunde Wirbelsäule
  • Durchblutungs-, Ernährungs- und Bewegungsfunktion der inneren Organe

 In diesem Kurs wird die tiefste Beckenmuskulatur in die Yoga-Haltungen integriert und führt so zu mehr Stabilität, Leichtigkeit in der Aufrichtung und zu mehr Energie und innerer Kraft.

Beschwerdebilder, die über die Aktivierung des Beckenbodens präventiv günstig beeinflusst werden:

  • Beschwerden im Bereich Lendenwirbelsäule + Iliosakralgelenk
  • Arthrose in Knie und Hüfte
  • Fehlstellung Becken
  • Blasenschwäche und Inkontinenz
  • Menstruationsbeschwerden
  • Organsenkung
  • Prostatabeschwerden
  • Hämorrhoiden

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  Einzelarbeit Heil Yoga®:

 Personal  Heil Yoga® nach Maria Dieste 

In individueller Einzelarbeit biete ich Ihnen sowohl als einmalige Beratung oder auch als individuelle Begleitung die Möglichkeit, gezielt und effektiv an der Verbesserung körperlicher Beschwerden zu arbeiten. Anhand ihres individuellen Körperstatus erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen ein speziell auf die ausgerichtetes Übungsprogramm, welches sich nach Ihren zeitlichen Möglichkeiten richtet. Sie erhalten eine detaillierte Beschreibung und Anleitung des Übungsprogrammes um damit eigenständig und regelmäßig weiter üben zu können und somit bestmögliche Erfolge erzielen.  Einzelsitzung ca. 60-90 Min. inkl. Übungsprogramm: 70,-€

  

Heil-Yoga® nach Maria Dieste für den Beckenboden (Einzelarbeit)

Ein effektives und individuelles Übungsprogramm bei Beschwerden mit Rücken, Hüfte, Blase, Knien, Prostata u.v.m.

Ziel ist es, die tiefste Beckenbodenmuskulatur so zu trainieren und zu stärken, dass folgende Beschwerdebilder positiv beeinflusst werden können: 

  • Beschwerden im Bereich Lendenwirbelsäule + Iliosakralgelenk
  • Arthrose in Knie und Hüfte
  • Fehlstellung Becken
  • Blasenschwäche und Inkontinenz
  • Menstruationsbeschwerden
  • Organsenkung
  • Prostatabeschwerden
  • Hämorrhoiden 

Die Übungen werden im Einzelunterricht vermittelt (60-90 Min). Vorgesehen ist eine Basisstunde und zwei Aufbaustunden. In der Basisstunde werden 3 Alltagsübungen vermittelt, mit denen Sie eigenständig die tiefe Beckenbodenmuskulatur wirkungsvoll trainieren können. Nach 4-6 Wochen selbstständiger Übungspraxis erhalten Sie weitere Übungen, die die Beckenbodenmuskulatur noch mehr kräftigen und mit der Muskulatur von Bauch, Rücken und Hüfte vernetzen. Somit wird die Muskulatur rund um das Becken  verstärkt und wirkt so stabilisierend auf die gesamte Körperhaltung.

Basisstunde: 70,- €, jede weitere Stunde 50,- €

  www.heil-yoga.de

Beckenbodentraining warum es so wichtig ist….

Heutzutage wird der Beckenboden meistens erst beachtet, wenn er das Leben behindert. Wenn er nicht mehr richtig funktioniert (Inkontinenz, Senkungsbeschwerden, etc.) oder wenn man begreift, dass seine Verspannung oder Erschlaffung ein (oftmals schmerzhaftes) Ungleichgewicht in bestimmten Körperteilen (und durch die Faszien- und Muskelketten letztendlich im ganzen Körper) hervorruft.

Der Beckenboden beeinflusst unsere Haltung, Gefühle, Ausstrahlung, Wohlbefinden und Organtätigkeit. Trainiert ihr ihn, führt das zu einem besseren Körpergefühl und steuert der Gesundheit bei.

Dass der Beckenboden so vieles in unserem Körper beeinflusst und bewirken kann, ist einigen von uns gar nicht bewusst. Ob nach der Entbindung, in den , Wechseljahren, mit Prämenstruellem Syndrom, bei Blaseninkontinenz, Rückenschmerzen oder Knie- und Hüftproblemen – ein trainierter Beckenboden kann so manche Erkrankungen vorbeugen.

Was ist die Funktion des Beckenbodens?

Der Beckenboden, vor allem die tiefe Beckenbodenschicht, der Levator Ani, ist das Kraftzentrum Deines Körpers. Er hält und stützt die Organe in Deinem Körper, trägt die Wirbelsäule und richtet sie auf. Dabei kannst Du Dir Deinen Beckenboden in seiner Form wie einen Trichter vorstellen. Deine Organe, wie auch Deine Blase liegen geschützt in diesem Trichter und werden von ihm in ihrer Position gehalten.

  • Die äußere Schicht des Beckenbodens, der Schließ- und Schwellmuskel, ermöglicht eine Anspannung, wenn Du den Harnstrahl unterbrechen willst sowie die Entspannung, um die Blase zu entleeren. Beim Husten, Springen und Niesen verhindern diese Muskeln auch einen ungewollten Urinabgang. Die äußere Schicht wird von der tiefen Beckenbodenmuskulatur gehalten.
  • Die tiefe Beckenbodenschicht spannt sich, durch regelmäßiges Training, wie ein Trichter auf und vernetzt sich mit dem gesamten Körper. Sie stellt die Funktionsfähigkeit der äußeren Schicht sicher, stabilisiert die Bauchdecke sowie die Wirbelsäule, ermöglicht einen aufrechten Gang und trägt Deine Organe.Der Beckenboden und Yoga

Yogis betreiben im Grunde seit tausenden Jahren Beckenbodentraining, wenn auch in der Regel viel zu angestrengt und oberflächlich (nämlich auf die äußerste Beckenbodenschicht bezogen). Der differenziert ausgeführte Wurzelverschluss Mula Bandha hält nicht nur den Beckenboden als Zentrum des Körpers fit, sondern wird vor allem als energetische Übung verstanden. Viele Yogis wissen natürlich um die energetische Bedeutung des Beckenbodens. Vielleicht hast du auch schon oft im Yoga-Unterricht gehört „setze Mula Bandha“. Doch oft wissen manche nicht, wie man Mula Bandha wirklich setzt. Und wie soll man Mula Bandha korrekt setzen, wenn man gar kein Gespür für die verschiedenen Schichten des Beckenbodens hat? Dabei ist der Beckenboden nicht nur für die Praxis von Mula Bandha wichtig, sondern generell im Yoga, um den Rücken zu schützen und eine stabile Ausrichtung in den Asanas zu gewährleisten!

Mula Bandha setzen“ bedeutet, die inneren Schichten des Beckenbodens zu kontrahieren!

Voraussetzung für das Beckenbodentraining

  • Der Beckenboden gehört zur zentrierenden Tiefenmuskulatur und lässt sich nicht mal ebenso nebenbei entdecken. Es braucht viel Geduld und entspanntes Üben. Im Grunde führt uns die tiefe Auseinandersetzung mit dem Beckenboden unmittelbar zu einem Grundsatz des Yoga „Abhyasa und Vairagya“ – also Üben und dranbleiben während wir uns gleichzeitig vom Wollen loslösen und entspannen.

  • Die optimale Ausführung von Mula Bandha kann nur unter den folgenden Voraussetzungen funktionieren:

  • Flexibler, lebendiger Beckenboden.

  • Bewusstheit für die 3 Schichten des Beckenbodens.

  • Feingespür im Damm.

Die 3 Schichten des Beckenbodens

Für das optimale Beckenbodentraining und für das Verständnis von Mula Bandha ist es wichtig, die drei Muskel- und Faszienschichten des Beckenbodens kennenzulernen. Dieser Schritt sollte nicht übersprungen werden, da du sonst niemals das richtige Feingespür für deinen Beckenboden entwickeln kannst. Hier gebe ich nur einen ganz kurzen Überblick….

Die 1. Schicht

Die äußere Schicht des Beckenbodens ist unsere Schließ- und Schwellkörpermuskulatur. Sie legt sich wie eine 8 um Anus und Genitalien. Wir benutzen sie, um unsere Ausscheidungen zu kontrollieren und sie spielt die Hauptrolle in der Sexualität.

 Die 2. Schicht

Die mittlere Schicht des Beckenbodens ist das Urogenitaldreieck. Sie verläuft quer von Sitzbeinhöcker zu Sitzbeinhöcker und füllt den vorderen Beckenboden bis zu den Schambeinen aus. Sie hilft, den Beckenboden zu verschließen und ist wichtig für die Kontinenz. Diese mittlere Beckenbodenschicht besteht aus dem M. Transversus Perinei und hilft, unseren Körper (vor allem das Becken) besser zusammenzuhalten.

 Die 3. Schicht

Die innerste Schicht des Beckenbodens ist der M. Levator Ani inklusive dem bekannten PC-Muskel. Sie verläuft fächer-  und kelchartig vom Steißbein zu den Schambeinen. Diese Schicht ist die (für Mula Bandha und die Wirbelsäule) wichtigste und gleichzeitig am schwersten zu erspürende Schicht des Beckenbodens. Den Levator Ani müssen wir zum Beispiel einsetzen, um unseren Rücken zu schützen. Dabei zeihen wir das Steißbein aktiv nach unten und vorne. Die innerste Schicht des Beckenbodens aktiviert unseren „Core“  (Kern) und ist die Basis für die stabilisierende Rumpfmuskulatur.

Alle Beckenbodenschichten kreuzen sich am Damm. Der Damm ist der Bereich zwischen Anus und Genitalien. Er ist nicht nur der Mittelpunkt des Beckenbodens, sondern auch der Ort des Wurzelchakras.

Aktivierung der innersten Beckenbodenschicht über das Steißbein

Mula Bandha wird schon leicht aktiviert, wenn du nur das Steißbein sanft nach unten (und vorne) ziehst. Denn sobald dein Steißbein nach unten zieht und den unteren Rücken verlängert, steigt der Damm automatisch nach oben.

Aktivierung des Beckenbodens über den Damm

Die andere Möglichkeit, mit Mula Bandha zu arbeiten, ist über den Damm. Wenn du dir vorstellst, wie du den Damm von innen heraus tief in Richtung Wirbelsäule saugst bzw. steigen lässt, wirst du ebenfalls bemerken, wie die innerste Schicht anspringt und das Steißbein nach unten-vorne zieht. Aber auch die mittlere Schicht kann sanft mit anspringen. Dabei bewegen sich die Sitzbeinhöcker gefühlt aufeinander zu. die äußere Schicht (Schließmuskulatur) sollte möglich entspannt bleibt.

Die verschiedenen Ebenen des Beckenbodens

Mentale Ebene 

Sorgenvolle Gedanken verursachen Stress und schaden dem Beckenboden. Wenn wir uns innerlich verspannen und verhärten, verspannt sich auch der Beckenboden. Das lässt sich übrigens leicht über die bestehende Verbindung zwischen Beckenboden und Kiefergelenken feststellen. Ist der Kiefer verspannt, so ist auch der Beckenboden verspannt.
Klare, geordnete Gedanken, die in die eigene 
Geisteskraft führen, wirken sich positiv und stärkend auf den Beckenboden aus. Hier zeigt sich wiederum, wie die Klarheit, die wir durch Meditation erhalten, sich auch auf den Beckenboden auswirken kann.

Physische Ebene

Als zentrierender Teil unserer Körpermitte verschafft der Beckenboden uns Stabilität und eine gute körperliche Ausrichtung.  Er hilft, die Wirbelsäule aufzurichten und die Gelenke zu schonen. Er hält unsere inneren Organe an ihrem Platz und ermöglicht das Halten und Loslassen unseres Blasen- und Darminhaltes. Ein gut durchbluteter Beckenboden steigert die Empfindungen in unseren Sexualorganen. Im besten Fall ist der Beckenboden sehr flexibel, so dass er uns in manchen Situationen mehr Kraft gibt und in anderen Situationen besser entspannen lässt.w

Psychische Ebene

 Der Beckenboden spiegelt unser psychisches Befinden wider. Wenn wir uns schwach, zerfasert, überfordert und nicht in unserer Mitte fühlen, wird auch der Beckenboden schlaffer. Wenn wir uns zentriert und in unserer Kraft fühlen, ist auch der Beckenboden stärker. Je besser dein Gespür für den Beckenboden ist, desto mehr kannst du das selbst erfahren und dann gezielt daran arbeiten. Sogar Meditation wirkt sich positiv auf den Beckenboden aus, da sie uns mehr in unsere Mitte bringt.

Die feinstoffliche Ebene des Beckenbodens

Die energetische Entsprechung unseres Beckenbodens ist das Basis-Energiezentrum. Unser Wurzelchakra (Muladhara Chakra) öffnet sich im Zentrum aller 3 Beckenbodenschichten (am Damm) nach unten zur Erde. Es verbindet uns direkt mit der Urkraft von Mutter Erde und hilft uns, unsere Grundbedürfnisse (wie z.B. Geborgenheit, Nahrung und Gesundheit) zu erfüllen und uns eine gute materielle Basis im Leben zu schaffen. Es steht in engster Verbindung zur Natur und zur Familie.
Ein gut funktionierender, entspannter Beckenboden gibt uns eine gute Anbindung an die Erde und lässt die Lebensenergien frei durch uns fließen. Ist er verspannt oder erschlafft, kann er Blockaden verursachen und uns das Gefühl geben, von der Erde getrennt zu sein. Dann haben wir zum Beispiel das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren und nicht mehr in unsere Mitte zu finden.

Ist der Beckenboden aber in seiner Lebendigkeit befreit und flexibel, kann er sogar energetische Blockaden auflösen. Kein Wunder, befindet sich doch der Sitz unserer Kundalini-Shakti im Wurzelchakra. Der Beckenboden ist unser Tor zur Erdkraft. Diese Erdkraft können wir durch unseren Zentralkanal Sushumna emporsteigen lassen, was z.B. große Auswirkungen auf unsere spirituelle Entwicklung, auf die Chakren und auch die Gehirnaktivität hat.

Beckenboden-Yoga

All diese geistig-energetischen Zusammenhänge wirken natürlich auch umgekehrt. Je mehr wir achtsam unseren Beckenboden trainieren, desto mehr kommen wir auch in unsere innere Stabilität und Kraft. Das bedingt allerdings einen einfühlsamen, achtsamen, sehr feinen Zugang zum Beckenboden. Im Yoga betrachten wir die Dinge nie getrennt voneineinander sondern versuchen, die Einheit von allem in allem zu erfahren. Yoga ist also immer ganzheitlich, so dass Heilung und Bewusstwerdung auf allen Ebenen geschehen kann.